AKTUELLES

Neuer Corona-Impfung

Ab sofort können wir mit dem neuen Omikron-Impfstoff Auffrischung durchführen. Das Wichtigste in Kürze zur Coronaimpfung bzw. Auffrischung finden Sie hier. Die Impfung selbst kann nur über einen Online-Termin reserviert werden. Wir führen nur in sehr seltenen Fällen eine 5. Impfungen durch.

Hausarzt-Zentrierte-Versorgung (HZV)

Wir stellen um! Weitere Informationen finden weiter unten oder hier.

HERZLICH WILLKOMMEN

 

Als internistische Hausarztpraxis in Lünen-Mitte bieten wir Ihnen eine breite Auswahl an medizinischen Leistungen sowohl im kassen- als auch privatärztlichen Bereich an. Dabei stehen die Versorgungsqualität und der persönliche Zugang zu unseren Patientinnen und Patienten an erster Stelle.

Nach der Praxisübergabe im April 2018 und der über 20-jährigen Tätigkeit von Dr. Andreas Wismann als Hausarzt in der Böcklinstraße, führt nun sein Sohn Dr. Stephan Wismann die Praxis in der zweiten Generation fort.

Seit Ende 2021 ist die Praxis zudem offiziell Lehrarztpraxis der Universität Münster und betreut in diesem Rahmen regelmäßig Studierende der Medizin.
Außerdem sind wir Teil der hausarztzentrierten Versorgung. Dies soll Ihre hausärztliche Versorgung verbessern und die Administration vereinfachen.

Im Folgenden können Sie einen kurzen Überblick der Praxis gewinnen.

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen unter den genannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichen Grüßen

Das Praxis-Team

Kontakt

Hausarztpraxis Dr. Wismann
– Facharzt für Innere Medizin –
Böcklinstr. 6 – 44532 Lünen

Telefon: 02306 – 12495
Fax: 02306 – 205039
Internet: www.praxis-wismann.de
Videosprechstunde: Terminvereinbarung telefonisch oder über PatMed

Öffnungszeiten

Montag ı Dienstag ı Donnerstag: 7:30-11 Uhr und 15-17 Uhr
Mittwoch: 7:30-11:30 Uhr
Freitag: 7:30-12 Uhr
Telefon | Video: Täglich bis 12:30 bzw. 17:30 Uhr

Hausärztlicher Notdienst (siehe auch weiter unten):
Mo-Fr 18-8 Uhr, Sa ı So ı
Feiertags ganztags
Kostenlose Rufnummer: 116117 (bundesweit)

 

CORONAVIRUS

Aktualisiert am: 20.09.2022

Die Informationen bzgl. Corona überschlagen sich fast täglich, sodass wir ständig unsere internen Abläufe anpassen müssen. Hinzu kommt, dass der Informationsfluss an uns über die offiziellen Kanäle häufig deutlich langsamer ist, als der über die Medien. Auf dieser Homepage versuchen wir alle aktuellen Entwicklungen, die Sie als PatientInnen betreffen, umgehend zu veröffentlichen. Wir bitten um Verständnis, wenn es zu Verzögerungen kommt. Bleiben Sie gesund!

Sie haben Erkältungsbeschwerden?

Melden Sie sich zunächst bei uns telefonisch. Wir klären das weitere Vorgehen. In jedem Fall sollten Sie sich ab sofort in häusliche Isolation begeben. Das gilt auch innerhalb der Häuslichkeit mit Abstand zu MitbewohnerInnen. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit via Videosprechstunde mit uns in Kontakt zu treten (siehe unter „Kontakt„). Eine Arbeitsfähigkeit ist erst gegeben, sollten Sie 2 Tage ohne Symptome sein und einen negativen Test in einem Testzentrum gemacht haben (Schnelltest ausreichend). Bei Verschlechterung oder ausbleibender Besserung melden Sie sich in jedem Fall wieder bei uns telefonisch.

Bei Ihnen wurden Coronaviren nachgewiesen?

Begeben Sie sich bitte umgehend in die Isolation. Wir werden das Gesundheitsamt natürlich über den Befund ebenfalls informieren. Zu Isolationsmaßnahmen stellt das Robert-Koch-Institut verschiedene Informationen zur Verfügung:

Flyer Isolationsmaßnahmen für Corona-positive Personen (RKI)

Des Weiteren sollten Sie eine Kontaktliste mit Personen erstellen mit denen Sie 2 Tage vor Beginn Ihrer Beschwerden Kontakt hatten und diese, wenn möglich, schonmal informieren. Das Gesundheitsamt wird diese Daten ggf. ebenfalls abfragen und Kontaktpersonen kontaktieren. Ob bei engerem Kontakt ist eine Quarantäne Pflicht ist, hängt von dem Geimpft- bzw. Genesenen-Status ab. Sollten Sie keine Beschwerden haben und der Test dennoch positiv sein, erstellen Sie bitte eine Kontaktliste von Personen der letzten 2 Tage vor dem Datum des Abstrichs (z.B. Donnerstag Abstrich bei uns erfolgt -> Kontakte bis einschließlich vorangegangenen Dienstag aufschreiben). Außerdem sollten Sie ein Krankheitstagebuch führen. Einen entsprechenden Link des RKI finden sie hier: RKI-Managementliste (Tagebuch, Kontaktliste)

Bei Verschlechterung der Beschwerden melden Sie sich bitte bei uns telefonisch. Wie lange Sie in Isolation bleiben müssen, richtet sich nach dem Krankheitsverlauf und wird Ihnen vom Gesundheitsamt mitgeteilt; auch, ob dann ein erneuter Test notwendig ist. Hierzu können wir keine näheren Informationen geben. In der Regel ist eine mindestens 5-tägige Isolation notwendig. Ein Abstrich zur Endisolation ist frühestens bei Beschwerdefreiheit oder 5 Tage nach positivem Test möglich. Es genügt ein Schnelltest in einer offiziellen Teststelle.

Eine Krankmeldung erfolg NUR bei Beschwerden. Personen ohne Symptome erhalten eine Freistellung von der Arbeit vom Gesundheitsamt/Ordnungsamt per Post. Hierüber kann die/der ArbeitgeberIn die entstandenen Kosten zurückfordern. PatientInnen mit Beschwerden erhalten eine Arbeitsunfähigkeit von uns. Dies ist auch der Fall, wenn die Beschwerden erst im Verlauf der Quarantäne auftreten. Melden Sie sich bitte telefonisch.

Weitere Fragen können Sie ggf. mit dem Gesundheitsamt klären (Tel. Gesundheitsamt Kreis Unna: 0800 1020205). 

Sie hatten Kontakt zu einer Corona-positiven Person?

Melden Sie sich zunächst bei uns. Ob ein „echter“ bzw. relevanter Kontakt vorlag, können wir auch telefonisch einschätzen. Wenn wir oder das Gesundheitsamt Sie als Kontaktperson eingestuft haben, können wir einen Abstrich zur Testung planen. Wie lange und ob Sie in der Quarantäne bleiben müssen, entscheidet das Gesundheitsamt. In der Regel müssen geimpfte und kürzlich genese Personen nicht in Quarantäne, sollten aber in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig sein. Weitere Informationen für das weitere Vorgehen und Isolationsmaßnahmen finden sie auch weiter unten (siehe weitere Informationen auch unter „Links“ weiter unten). Der Abstrich bei Personen, die keine Symptome habe, ist am sinnvollsten am 5-7. Tag nach dem Kontakt, da es in diesem Zeitraum am wahrscheinlichsten ist, dass Coronaviren nachgewiesen werden können.

Flyer Isolationsmaßnahmen für Kontakt-Personen (RKI)

Praxisablauf

Sie können weiterhin ohne Termin zu uns kommen. Sollten Sie jedoch an einem akuten Atemwegsinfekt mit Schnupfen, Husten, Fieber, Halsschmerzen oder ähnlichen Beschwerden leiden, melden Sie sich bitte erst telefonisch. Wir besprechen dann das weitere Vorgehen.

Zu Ihrem und unserem Schutz treffen wir umfangreiche CORONA-Schutzmaßnahmen:

 

          • Abstand (wo und wann immer möglich)
          • Masken bzw. Mund-Nasenschutz (Gesetzl. Pflicht seit April 2020)
          • Spuckschutzfolien
          • Stoßlüften zwischen den Behandlungen
          • Luftreinigungssysteme in allen Räumen mit HEPA-Filtern (Stichwort: Aerosole, Virenfilter)
          • Händehygiene (Waschen + Desinfektion)
          • Getrennte Behandlungsräume (Atmenwegs-Erkrankte Personen werden grundsätzlich in einem separaten Behandlungsraum behandelt und nicht ins Wartezimmer geschickt.)

Rezepte / Verordnungen

Bitte bestellen Sie Rezepte und/oder Verordnungen telefonisch. Evtl. können wir diese in Absprache mit den Apotheken gesammelt abgeben, sodass Sie Ihre Medikamente ohne Vorstellung in der Praxis bekommen können. Der Versand der Verordnungen per Post ist nicht mehr möglich (galt nur bis 31.03.2022). Bestellen können Sie die Rezepte telefonisch, persönlich oder via PatMed-App.

Krankschreibungen

Personen mit akuten und leichten Erkältungsbeschwerden können wir wieder ohne persönliche Vorstellung in der Praxis für maximal 7 Tage krank schreiben. Diese Regelung wurde von der Bundesregierung verlängert. Die Regelung ist erstmal bis 30.11.2022 begrenzt.

Kontaktpersonen ohne Symptome können von uns nicht krank geschrieben werden. Die Freistellung erfolgt über das Gesundheitsamt. Die ArbeitgeberInnen können dann entsprechende Ersatzansprüche an das Gesundheitsamt stellen.

Videosprechstunde

Sie können uns per Videosprechstunde online und ohne Anmeldung oder Download erreichen. Dafür rufen Sie  uns erst an oder schreiben uns eine Nachricht über PatMed. Hier erhalten Sie einen Termin und anschließend den Zugangslink per Email oder SMS.

Eine Anleitung zum Ablauf der Videosprechstunde finden sie hier: Anleitung Videosprechstunde

Termine: Normalerweise findet die Videosprechstunde während der „normalen“ Sprechstunde täglich ab 07:30 Uhr bzw. Montag, Dienstag und Donnerstag auch ab 15 Uhr statt.

Corona-Tests / -Abstriche

Wir testen auf Coronaviren. Bitte melden Sie sich zunächst telefonisch in der Praxis, um das weitere Prozedere zu besprechen.

Der Test erfolgt mittels Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Bereich bzw. je nach Schnelltest-Hersteller auch nur aus dem vorderen Nasenraum (Speichel/Spuck-Tests führen wir nicht durch).

Prinzipiell stehen zwei verschiedene Tests zur Verfügung:

  • PCR-Test (= der „normale“ Abstrich; wird in einem externen Labor untersucht, Ergebnis nach ca. 24 Std.*)
  • Antigen-Schnell-Test (Ergebnis nach 15 Min., Genauigkeit derzeit 98-100% Spezifität und 92-98% Sensitivität, je nach verwendetem Test)

* Ergebnisse der PCR-Messung liegen in der Regel 24 Stunden später vor und können über den QR-Code und die „Corona-Warn-App“ eingesehen oder bei uns telefonisch erfragt werden. Aufgrund der steigenden Anzahl an Tests verzögert sich das Ergebnis aber aktuell.

Ein offizieller Schnelltest in einem Testzentrum ist auch bei positivem Befund ausreichend. Es muss nicht zwingend ein PCR-Test erfolgen.

Folgende Personengruppen können sich aktuell auf Coronaviren testen lassen:

Alle Bürgerinnen/Bürger

Wir sind keine offizielle BürgerInnen-Teststelle mehr. D.h. wir können keine regulären Schnelltest anbieten. Wir testen nur im Rahmen von Kontaktverfolgung und Symptomen.

Sie können sich für Testung weiterhin in allen Testzentren vorstellen. Inwieweit ein Test kostenpflichtig oder kostenlos ist, wird seitens der Politik beschlossen und diskutiert. Wir haben darauf keinen Einfluss.

PCR-Test werden v.a. bei symptomatischen Personen weiterhin durchgeführt. Bei wem dies sinnvoll ist, behalten wir uns vor.

Alle anderen Arten von Testungen, s.u., bieten wir weiterhin an.

Personen mit Beschwerden

Personen die Atemwegssymptome wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kopf- und/oder Gliederschmerzen, Geruchs-/Geschmacksverlust, Fieber, Durchfall oder Ähnliches haben, können sich auf Corona testen lassen. Ob ein Test wirklich sinnvoll ist, wird jedoch von Ärztinnen und Ärzten entschieden. Der Test ist dann Bestandteil der normalen Kassen/Privatversichertenleistung.

Aufheben der Isolation

Personen bei denen COVID nachgewiesen wurde, können sich momentan frühestens 5 Tage nach Symptombeginn oder Abstrichergebnis freitesten. Hierfür genügt ein Schnelltest in einer offiziellen Teststelle.

Kontaktpersonen zu Infizierten

Alle Personen, die nach Definition des Robert-Koch-Instituts zu Kontaktpersonen gehören, können sich auf Coronaviren mittels Schnelltest testen lassen (siehe Teststellen). Die Quarantäne wird vom Gesundheitsamt festgelegt und richtet sich nach Impfstatus und Risiko des Kontaktes. Das Ergebnis der Testung ist aber für die weitere Kontaktverfolgung wichtig. Ein Abstrich bei symptomfreien Personen mit Kontakt sollte im Idealfall 5-7 Tage nach dem Kontakt erfolgen, weil sich hier a.e. Viren nachweisen lassen (Stichwort: Inkubationszeit).

Erhöhtes Risiko laut Corona-Warn-App

Wenn Sie eine rote Warnmeldung über die Corona-Warn-App erhalten haben, können Sie sich auf Coronaviren mittels Schnelltest an einer offizierellen Teststelle testen lassen. Außerdem sollten Sie sich vorsichtig in der Öffentlichkeit und nur mit Maske bewegen.

Wunschleistungen

Personen, die beruflich oder privat, einen Test auf Coronaviren wünschen und nicht in eine der oben genannten Kategorien fallen, können diesen bei uns als PCR-Test oder Schnelltest bekommen. Eine Abrechnung erfolgt mit der getesteten Person, nicht mit der/m ArbeitgeberIn. D.h. es wird ein individueller Behandlungsvertrag erstellt und im Anschluss eine Rechnung ausgehändigt. Die Kosten sind privat zu leisten. Ein schriftlicher Nachweis des Ergebnisses wird von uns gerne ausgehändigt.

Reisende aus dem Ausland

Wenn Sie aus einem Risikogebiet (Siehe auch unter Links) nach Deutschland einreisen, müssen Sie sich zunächst beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Eine Quarantänepflicht wird hier festgelegt. Ein kostenloser Test, um die Quarantänezeit zu verkürzen, ist evtl. möglich, richtet sich aber auch nach dem Reisegrund und Land.

Impfung gegen Corona

Seit dem 12.04.2021 wird in unserer Praxis gegen Corona geimpft. Nähere Informationen finden Sie unten.

Weitere Informationen zum Thema Corona-Impfungen finden Sie auch auf diesem Poster, auf Deximed oder auch auf der Homepage des Landes NRW.

Wo und wann wird geimpft?

In unserer Praxis:
Seit dem 12.04.2021 wird in unserer Praxis gegen Corona geimpft. Da wir mit den Impfungen derzeit gut vorankommen, können wir ab sofort auch anderen Personen einen Impftermin anbieten. Hierzu können Sie sich über diese Homepage einen Termin buchen (siehe unten). Telefonische Anmeldungen können wir, außer für Hausbesuchsimpfungen, nicht mehr vereinbaren. Momentan verimpfen wir BioNTech und Moderna.

Wer wird geimpft?

Geimpft werden sollten so viele Personen wie möglich. Alle Personen, die geimpft werden möchten, können bei uns online einen Termin vereinbaren.

Schwangere und Stillende:
Die Stiko empfiehlt aktuell, dass sich auch Schwangere ab dem 2. Trimenon bzw. alle Stillenden mit einem mRNA-Impfstoff von BioNTech impfen lassen sollen, da sich in den laufenden Studien kein erhöhtes Risiko für das Kind zeigen ließ, Schwangere aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Dies gilt auch für Auffrischungen.

Kinder und Jugendliche (12-17 Jahre):
Seit dem 16.08.2021 gibt es seitens der Stiko eine Empfehlung Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren auch ohne Vorerkrankungen zu impfen, da das Risiko von langfristigen und schweren Nebenwirkungen als extrem gering und der Nutzen dafür als sehr hoch angesehen wird. Auch in diesem Alter kommt es leider immer wieder zu schweren Verläufen mit Corona. Eine Impfung ist bei Wunsch des Kindes und mit persönlicher Vorstellung der Eltern bzw. deren Einverständnis (unbedingt schriftlich vor Ort) möglich.

Kinder (5-11 Jahre):
Derzeit bieten wir keine Impfungen für diese Altersgruppe an.

1. Auffrischimpfung (Booster)

Von der Stiko bzw. politisch werden sogenannte Auffrischimpfungen, d.h. eine 3. Impfung nach einer bereits vollständigen Impfung mit einem der Impfstoffe für alle Personen über 12 Jahre empfohlen, bei denen die Impfung länger als 3 Monate zurückliegt. Geimpft werden soll grundsätzlich mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech, Moderna).

Hintergrund ist, dass der Impfschutz mit fortschreitender Zeit abnimmt. Dies gilt v.a. für das Voranschreiten von Varianten, wie Delta oder Omikron.

Geimpft werden können prinzipiell alle Personen über 12 Jahre, die dies wünschen.

Was sagt die Stiko?

Folgenden Sie diesem Link:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

 

2. Auffrischung bzw. 4. Impfung?

Die STIKO empfiehlt eine 2. Auffrischimpfung für Menschen ab 60 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem PatientInnen- und BewohnerInnenkontakt). Die 2. Auffrischimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

2. Auffrischung bzw. neuer Omikron-Impfstoff

Nachdem sich das Virus mehrfach verändert hat und die Wirkung des bisherigen Impfschutzes gegen die aktuelle Coronavirusvariante (Omikron) nicht mehr so effektiv ist, haben die Pharmaunternehmen neue Impfstoffe entwickelt. Hiermit soll sich das Immunsystem besser an die aktuellen Varianten anpassen. Für eine Auffrischimpfung ist seitens der europäischen Arzneimittelbehörde der Impfstoff der Firma BioNTech und Moderna zugelassen worden. Dieser besteht zum Einen aus dem bisherigen Impfstoff, zum Anderen aus einer abgewandelten Form gegen Omikron BA.1. D.h. es handelt sich um eine Kombinationsimpfung. Eine weitere Variante soll im Spätherbst mit BA.4/5 folgen. Diese ist bereits in Amerika zugelassen.

Eine 2. Auffrischung (insgesamt 4 Impfungen) ist prinzipiell für alle Personen >60 Jahre oder mit erhöhtem Risiko empfohlen. Personen, die kürzlich COVID hatten, brauchen zunächst keine 4. Impfung, da die natürliche Infektion einen ausreichenden Schutz bietet.

5. Impfungen werden derzeit nicht empfohlen und nur in expliziten Ausnahmefällen durchgeführt.

Ist die Impfung gefährlich?

Eine der Hauptaufgabe einer Zulassungsstudie ist es nach möglichen Nebenwirkungen zu suchen. Die Impfstoffe, die zugelassen sind bzw. kurz vor der Zulassung stehen, haben bisher keine häufigen Nebenwirkungen erfasst. Jüngere Personen reagieren häufiger auf den Impfstoff und meistens 2-3 Tage danach. Dies stellt keine Nebenwirkung, sondern eine Impfreaktion, also eine Reaktion des Immunsystems dar. Häufig handelt es sich dann um Kopfschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Ähnlichem.

Mittlerweile kann man sagen, dass es keine relevanten Langzeitschäden gibt und die Impfstoffe (v.a. BioNTech und Moderna) zu den am besten untersuchten Impfstoffen der Welt zählen.

Eine Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe ist sehr selten. Sollte es hier bekannte Allergien geben, so teilen Sie uns dies vor der Impfung bitte mit.

BioNTech/Moderna

In Israel kam es laut einer Studie v.a. bei jüngeren Männern in den Wochen nach der Impfung zu einigen Fällen einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung. Dies ist bereits bei Impfungen vor den Coronaimpfungen in sehr seltenen Fälle aufgetreten. Bei entsprechenden Beschwerden wie z.B. Brustschmerzen, Atemnot oder Schwellungen, sollte natürlich umgehend eine Ärztin/ein Arzt aufgesucht werden. Das Risiko war bei BioNtech aber deutlich niedriger als bei Moderna in der selben Altersgruppe, weshalb für Personen unter 30 Jahren nur noch BioNtech empfohlen wirdn.

AstraZeneca / Johnson&Johnson:

Da es in Deutschland und anderen EU-Länder sehr vereinzelt zu Thrombosen (z.B. Hirnvenenthrombosen) gekommen ist, werden alle Vektorimpfstoffe aktuell nicht mehr für Personen unter 60 Jahre empfohlen. Nach entsprechender Aufklärung und Abwägung der Risiken kann im Einzelfall auf Wunsch aber noch ein Vektorimpfstoff bei jüngeren Personen verimpft werden. Außerdem gibt es eine Kontraindikation für Personen mit einem Kapillar-Leck-Syndrom oder einem Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS).

Aktuell impfen wir mit diesen Impfstoffen nicht mehr.

SOLLTEN SIE MIT JOHNSON&JOHNSON GEIMPFT SEIN, SOLLTE EINE AUFFRISCHUNG MIT EINEM mRNA-IMPFSTOFF NACH 4 WOCHEN ERFOLGEN, DA DER SCHUTZ BEI DER VORHERSCHENDEN DELTA-VARIANTE NICHT AUSREICHEND GUT IST. Die Stiko empfiehlt zudem eine 3. Impfung nach 6 Monaten.

WICHTIG: Sollten bei Ihnen 4-16 Tage nach der Impfung mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson Nebenwirkungen, wie stecknadelkopf-große rote Punkte auf der Haut, Kopfschmerzen, Schwellungen im Gesicht, Sehstörungen, Schwellungen der Arme und Beine, Bauchschmerzen oder Atemnot auftreten, wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an eine Ärztin oder einen Arzt. Bitte warten Sie dann nicht ab, sondern gehen Sie, falls die Praxen geschlossen sind, auch in die Notaufnahme. Ansonsten melden Sie sich regulär bei uns oder unseren VertreterInnen. Hier wird dann das weitere Prozedere abgestimmt. Häufig genügt eine Blutentnahme, um  eine extrem seltene Nebenwirkung auszuschließen.

Sollten Sie >60 Jahre als sein, spricht nach derzeitigem Kenntnisstand nichts gegen die Impfung mit einem Vektorimpfstoff und sollte auch wahrgenommen werden, da das Risiko eines schweren Coronaverlaufes deutlich überwiegt.

Welcher Impfstoff wird verimpft?

Welcher Impfstoff verwendet wird, hängt immer davon ab, was geliefert werden kann. Derzeit wird den Praxen BioNtech und Moderna in unterschiedlicher Menge geliefert.

VEKTOR-Impfstoffe:

Vektorimpfstoffe werden in der PRaxis nicht mehr verimpft, da sich die mRNA Impfstoffe als effektiver und weniger nebenwirkungslastig herausgestellt haben.

Es handelt sich um Impfstoffe, bei denen ein anderer inaktivierter Virus als Transporter benutzt wird, um die entscheidenen Eiweiße zur Immunentwicklung gegen Corona in den Körper zu bringen. Diese Viren sind nicht mehr vermehrungsfähig und lösen somit auch keine Infektion aus. Beide in der EU zugelassenen Impfstoffe hatten gezeigt, dass Sie in sehr seltenen Fällen Thrombosen auslösen können, weshalb eine Impfung mit diesen Impfstoffen von der Stiko ab 60 Jahren empfohlen wird.

AstraZeneca: Der Impfstoff von AstraZeneca wird nur noch für über 60-Jährige von der Stiko empfohlen. Personen unter 60 Jahre, die bereits eine AstraZeneca-Impfung erhalten haben, sollten nach Stiko-Empfehlung  im Abstand von 12 Wochen mit einem mRNA-Impfstoff als Folgeimpfung geimpft werden. Wer jünger als 60 Jahre ist  und explizit mit AstraZeneca zweit- oder auch erstgeimpft werden möchte, kann sich bei uns einen kurzfristigen Termin vereinbaren.

Johnson & Johnson: Es handelt sich um eine einmalige Impfung. Der Impfschutz ist ebenfalls sehr gut. Dennoch gab es v.a. in den USA, ähnlich wie hier bei AstraZeneca, vereinzelte Fälle von Thrombosen, weshalb auch hier eine Impfempfehlung der Stiko ab 60 Jahre gilt. Wenn Sie jünger als 60 Jahre sind und unbedingt den Impfstoff möchten, können wir dies nach ausführlicher Aufklärung durchführen.

 

mRNA-Impfstoffe:

Es handelt sich nicht um inaktiverte Viren, sondern den Teil der Oberflächenstruktur des Coronavirus, der in einer „Fett-Hülle“ (Lipidhülle) in die Zellen gelangt und dann die Immunreaktion auslöst. Das Verfahren ist zwar nicht ganz neu, in diesem Maßstab wird es für Impfungen aber erstmalig eingesetzt. Gehäufte relevante schwerwiegende und langanhaltende Impfkomplikationen sind nicht bekannt. Siehe hierzu auch „Ist die Impfung gefährlich?“

 

Antigen-/Protein-basierte Impfstoffe:

Der erste Impfung auf Antigenbasis ist verfügbar (Novavax), der ebenfalls zu den Totimpfstoffen gehört. Der Schutz und die Impfreaktionen sind ähnlich den bereits bekannten Impfstoffen. Die Datenlage spricht momentan aber für einen der mRNA-Impfstoffe, da diese deutlich besser untersucht sind.

Welche Unterlagen brauchen Sie für die Impfung?

In unserer Praxis: Sollten Sie in unserer Praxis geimpft werden, bringen Sie bitte ihre Versicherungskarte oder einen Personalausweis und ihren Impfpass/Impfausweis mit. Des Weiteren würden wir Sie bitten schon einmal unten aufgeführte Aufklärungblätter zu dem Impfstoff zu lesen und sich eventuell auftretende Fragen zu notieren. Eine schriftliche Einwilligung ist für alle Personen < 18 Jahre (hier ist evtl. eine Einwilligung der Eltern vorzulegen) und aktuell allen Erstgeimpften nötig. Wir werden die Impfung ausschließlich in den Impfpass und unser Praxisverwaltungssystem eintragen. Außerdem können wir derzeit das Impfzertifikat für die App ausdrucken.

Digitaler Impfpass

Ab sofort können Sie bei uns die digitalen Impfzertifikate erhalten, die Sie dann mit dem CoronaWarnApp, dem CoVPass-App oder anderen Apps Ihres Smartphones koppeln können. Sollten wir die Impfung bei uns gemacht haben, benötigen wir nur Ihre Versicherungskarte. Sollten Sie andere Person geimpft haben, benötigen wir den Impfnachweis (Impfpass in der Regel) und Ihre Krankenversicherungskarte. Die Zertifikate können Sie dann direkt mitnehmen und den entsprechenden QR-Code scannen.

CAVE: Um Probleme beim scannen des Codes zu vermeiden, ist es wichtig, dass Ihr Name bei der Angabe in einer App genauso geschrieben ist, wie auf den Zertifikaten. Sonst kann es zu Fehlermeldungen kommen.

Der normale Impfausweis bzw. andere offizielle Impfbescheinigungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Wie sollte man sich nach Impfung verhalten?

Die Impfung schützt sehr gut gegen eine eigene Infektion, insbesondere gegen einen schweren Verlauf und Tod an bzw. mit COVID. Impfreaktionen sind Ähnliche zu erwarten, wie bereits bei anderen Impfungen (Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, etc.). Schwere allergische Reaktionen sind nicht sehr häufig und eine bekannte leichte Allergie stellt derzeit keinen Grund gegen eine Impfung, sondern nur eine längere und intensivere Überwachung dar. Die Impfreaktionsrate ist umso höher, desto jünger die Personen sind.

Neben dem eigenen Schutz konnte jetzt aber auch in Studie gezeigt werden, dass die Übertragung des Virus durch eine Impfung ebenfalls erheblich verhindert wird. Ganz ausgeschlossen ist dies aber nicht. D.h. alle geimpften Personen müssen sich weiter an die geltenden Hygienemaßnahmen halten inkl. dem Tragen von Masken.

Sollten sich auch Personen mit durchgemachter Coronainfektion impfen lassen?

Ja, da eine durchgemachte Infektion keinen sicheren Schutz vor einer erneuten Infektion, z.B. mit einer anderen Mutationsvariante bietet und ob diese Personen trotzdem noch Überträger/Innen sein könnten. Die Infektion sollte aber mehr als 4 Wochen zurückliegen. Der Status als Genese/r gilt derzeit für 3 Monate nach dem bestätigten Testergebnis und kann ebenfalls als Zertifikat bei uns ausgedruckt werden. Bei zunehmendem Auftreten von Varianten macht aber wahrscheinlich eine komplette Grundimmunisierung mit 2 Impfungen Sinn.

 TERMINE CORONA-IMPFUNG

 Hier können Sie einen Termin für eine Coronaimpfung buchen. Wir führen Erst-, Zweit-, Dritt- und Viert-Impfungen ab 12 Jahren und 3 Monate nach der zweiten bzw. dritten Impfung durch. Geimpft wird mit BioNTech und Moderna (siehe hierzu bitte „WICHTIG“). 5-11 jährige Kinder impfen wir derzeit nicht. Die 2. Auffrischung (= 2. Booster-Impfung) führen wir ebenfalls durch. Bitte beachten Sie, dass Sie zu einer von der Stiko empfohlenen Gruppe gehören müssen (sehe auch unter:  Auffrischung).

Der neue „Omikron-Impfstoff“ ist leider nur in sehr geringen Mengen vorhanden, sodass wir diesen für Hochrisikopersonen zurückhalten müssen. In den nächsten Wochen sollten die Liefermengen steigen, sodass wir hier mehr Impfungen vornehmen können.

Mit der Buchung erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer Daten einverstanden. Diese werden nur zur Terminbuchung verarbeitet und werden im Anschluss gelöscht. Alle Angaben sind natürlich freiwillig, für die Terminbuchung allerdings notwendig. Siehe hierzu auch unsere Datenschutzerklärung auf dieser Seite.

 

WICHTIG

Mit der Buchung erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Impfung mit einem von der Stiko empfohlenen Impfstoff erfolgt. Es liegen derzeit der Impfstoff von Moderna und BioNTech vor. Welchen Sie bekommen hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs an diesem Tag ab. Die Praxis hat darauf keinen Einfluss und Impfstoffwünsche können nicht berücksichtigt werden. Welchen Impfstoff Sie bekommen, erfahren Sie zum Termin.  Momentan impfen wir ausschließlich Personen ab 12 Jahren (Minderjährige nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigen). Sprechen Sie uns an.

 

 

Was müssen Sie mitbringen?

  • IMPFAUSWEIS (wenn vorhanden)
  • VERSICHERTENKARTE (wenn vorhanden)
  • Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen. Formblatt unter: Einwilligungserklärung
  • Etwas Geduld: Aufgrund der engen Termintaktung kann es immer zu Verzögerungen kommen. Außerdem sollte eine Nachbeobachtungszeit von 15 Minuten eingeplant sein. Bringen Sie also etwas Zeit mit. Ein punktgenauer Termin kann nicht garantiert werden.

Außerdem können Sie sich folgendes Aufklärungsmerkblatt schonmal in Ruhe durchlesen und Fragen mit uns vor Ort klären. Dies muss nicht unterschrieben oder für uns ausgedruckt werden. Es dient nur zu Ihrer Informationen: Aufklärungsmerkblatt

 LEISTUNGEN

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über unsere Leistungen. Diese bieten wir sowohl für gesetzlich- als auch privat-versicherte Patientinnen und Patienten an. Einige Leistungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht oder nur teilweise übernommen. Über entsprechende Zusatz-Leistungen und eventuell damit entstehende Kosten beraten wir Sie gerne.

Leistungsübersicht

 

Hausärztliche Betreuung (Hausarztzentrierte Versorgung – HZV und normale Kassen)

  • Kommunikation via PatMed-App (für HZV und Privatpatienten): weitere Informationen siehe weiter unten.
  • Videosprechstunde (Zugangsdaten erhalten Sie von uns telefonisch – kein Download oder Anmeldung notwendig) – Anleitung Videosprechstunde
  • Laboruntersuchungen
  • Vorsorgeuntersuchungen (Check-up/Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge, siehe auch „Vorsorgeuntersuchungen“)
  • DMP für Diabetes mellitus Typ I + II, KHK, Asthma und COPD
  • Impfungen inkl. Reiseimpf-Beratung (Offizielle Gelbfieber-Impfstelle)
  • Digitaler Impfpass mit der ImpfPassDE-App auf dem Handy
  • Apparative Diagnostik:
    • Ruhe-EKG
    • Belastungs-EKG (Ergometrie)
    • Langzeit-EKG
    • Lungenfunktionsuntersuchung (Spirographie)
    • Langzeit-Blutdruckmessung
    • Doppler-Untersuchung auf relevante Durchblutungsstörungen = Knöchel-Arm-Index (pAVK) – kein klassischer Ultraschall
    • Blutuntersuchungen (Teilweise in externem Labor)
    • Abstriche
    • Urinuntersuchungen
    • Ultraschall (Sonographie) der Schilddrüse, Venen, Bauch- und Brustorgane (ausgenommen Herz)
  • Hausbesuche bei Bedarf
  • Screening und Behandlung auf Multi-Resistenten Staphylokokkus aureus (MRSA; = Krankenhauskeim)
  • Versorgung von Palliativpatienten in Kooperation mit dem Palliativnetz Lünen-Werne
  • Psychosomatische Grundversorgung im Rahmen des hausärztlichen Versorgungsauftrages
  • Selbstzahlerleistungen / Privatbehandlung:
    • Vorsorgeuntersuchungen außerhalb des Rahmens der gesetzlichen Krankenkassen
    • Erweiterte Laboruntersuchungen im Rahmen der Vorsorge bzw. Tumormarker, Hormonstatus, Vitaminspiegelbestimmung
    • Atteste/Gutachten
    • Medizinische Reiseberatung und Reiseimpfungen

Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Lassen Sie sich über mögliche gesetzliche oder privatärztliche Vorsorgeuntersuchungen bei uns beraten. Die meisten Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei Auffälligkeiten in der Vorsorgeuntersuchung schließt sich dann im Einzelfall eine weitere Diagnostik an.

 

GESETZLICHE VORSORGE in unserer Praxis:

CHECK-UP 35

Gesundheits-Check ab 35 Jahren (alle 3 Jahre, für HZV-Pat. alle 2 Jahre):
Inhalt: Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung sowie Bestimmung von Cholesterin, Blutzucker und Urinparametern

DARMKREBS

Darmkrebsvorsorge für Frauen und Männer ab 50 Jahren:
Inhalt: Ausführliche Anamnese und Beratung

      • Frauen bis 54. Lebensjahr: Stuhluntersuchung auf Blut (jährlich)
      • Frauen ab 55. Lebensjahr + Männer ab 50. Lebensjahr: Darmspiegelung, bei unauffälligem Befund eine zweite Darmspiegelung nach 10 Jahren bzw. Stuhluntersuchungen auf Blut alle 2 Jahre (Die Darmspiegelung selbst erfolgt entsprechend in einer gastroenterologischen Facharztpraxis.)
KREBSVORSORGE MÄNNER

Krebs-Vorsorge für Männer ab dem 45. Lebensjahr (jährlich):

    • Inhalt: Tastbefund der Prostata inkl. Besprechung (Individuell als IGeL: PSA-Wert-Bestimmung)
BAUCHSCHLAGADER-ERWEITERUNG

Bauchaortenaneurysma-Screening mittels Sonographie bei Männern ab dem 65. Lebensjahr (einmalig)

    • Inhalt: Ausführliche Beratung über Risikofaktoren bzw. Sonographie der Bauchaorta (Bauchschlagader)
INDIVIDUELL

Weitere Vorsorgeuntersuchungen können selbstverständlich außerhalb des Rahmens der gesetzlichen Krankenkassen als IGeL (= Individuelle Gesundheits-Leistung) bzw. privatärztliche Leistung indiviuell vereinbart werden. Sprechen Sie uns an! Hier: Prospekt: IGeL für Kassenpatienten/innen

 REISEN

Sie wollen verreisen und nur schöne Andecken mit nach Hause bringen?

Dann noch schnell den Reiseimpfcheck machen lassen. Wir beraten Sie gerne und ausführlich zu Reiseimpfungen, aber auch zu Reisekrankheiten bzw. geben andere nützliche Tipps für Ihre anstehende Reise. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, damit wichtige Impfungen noch rechtzeitig durchzuführt werden und Sie den Urlaub oder die Geschäftsreise unbeschwert erleben können.

! Gut zu Wissen !
Viele Impfungen sind mittlerweile eine Kassenleistung oder werden im Nachgang von den Kassen bezahlt. Das betrifft v.a. berufliche Impfungen, die z.B. im Rahmen von Auslandsaufenthalten notwendig sind. Lassen Sie sich beraten.

Am besten Sie füllen unseren Anamnesebogen zu Ihrer Reise vorab Zuhause aus und bringen diesen mit Ihrem Impfpass zur Beratung mit: Reiseanamnesebogen

GELBFIEBER-Impfung

Wir sind vom Gesundheitsministerium NRW als offizielle Gelbfieber-Impfstelle Ihre Anlaufstelle für eine Impfung gegen Gelbfieber. Vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin. Die Kosten sind bei Urlaubsreisen selber zu Tragen, wobei viele Krankenkassen die Kosten der Beratung und Impfung inkl. Impfstoff mittlerweile übernehmen. Berufliche Reisen können evtl. direkt mit den Kassen abrechnet werden.

BESONDERE WARNHINWEISE: Diese gibt es für Personen >60 Jahre und Personen unter bzw. mit schwerer Immunschwäche (Erkrankungen oder bestimmte Medikamente). Hier kann eine Impfung evtl. nicht durchgeführt werden. Dies muss im Einzelfall geprüft werden. Schwangere, Stillende und Kleinkinder < 6 Jahre bitten wir sich evtl. über ein Tropeninstitut zur Impfung anzumelden, da es sich um eine besonders gefährdete Personengruppe handelt.

Denken Sie bitte auch an die anderen Impfungen im Zusammenhang mit Ihrer Reise. Sollten wir Sie auch hierzu beraten dürfen, freuen wir uns über Ihr Interesse. Den Aufklärungsbogen mit weiteren Informationen können Sie sich gerne hier schon einmal herunterladen, lesen und unterschrieben zum Termin mitbringen: Aufklärung Gelbfieber-Impfung

 HZV

Video zur Verfügung gestellt vom Hausärzteverband – Westfalen-Lippe

Da die Anforderungen an eine Hausarztpraxis mit der Zeit immer größer geworden sind und gleichzeitig die Anzahl an Hausärztinnen und Hausärzten immer stärker abnehmen, müssen wir uns immer neuen Herausforderungen stellen. Gleichzeitig wollen wir die Betreuung unserer Patientinnen und  Patienten weiter verbessern bzw. den Behandlungsstandard weiter hoch halten. Leider ist uns dies unter den gegebenen Umständen nur noch unzureichend möglich, weshalb wir uns dazu entschieden haben an der hausarztzentrierten Versorgung teilzunehmen.

Was bedeutet hausarztzentrierte Versorgung (HZV)?

Wir sind der zentralen Anlaufpunkt für alle gesundheitlichen Probleme für Sie. Bei uns sollen alle Fäden zusammenlaufen. Sei es die Behandlung in der Praxis selbst oder die Weiterbehandlung bei niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten, die Koordination der Behandlung oder die  Befundorganisation aller Untersuchungen. Hierzu erklären Sie uns als Ihre zentrale Anlaufstelle, um eine bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Was sind Ihre Vorteile?

  • Einen zentralen Anlaufpunkt für alle gesundheitlichen Probleme.
  • Zugriff auf ihre persönliche Praxis-Akte inkl. Laborwerten, Befunden, Rezepten, uvm., über ihr Smartphone und das kostenlose „PatMed“-App (siehe auch nächste Seite)
  • Einfache Bestellung von Rezepten aus dem „Pat-Med“-App heraus. Kein lästiges Telefonieren mehr nötig.

Ein größeres Behandlungsspektrum mit z.B. der gründlichen Vorsorgeuntersuchung (Check-up 35) alle 2 Jahre, statt wie bisher alle 3 Jahre

Außerdem unterstützen Sie Ihre Praxis mit der Teilnahme und damit verbundenen besseren Vergütung der erbrachten Leistungen durch die Krankenkassen, sodass die Praxis das Behandlungsangebot stetig verbessern kann; sei es durch technische Neuerungen, mehr Personal oder eine bessere Vergütung der Angestellten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.hausaerzteverband-wl.de/index.php/patienten/mein-hausarztprogramm#

Wir würden uns über eine Teilnahme Ihrerseits am HZV-Programm sehr freuen und Bedanken uns für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen.

 PatMed – App

Mit der PatMed-App haben Sie immer Ihre wichtigsten Gesundheitsdaten dabei. Möglich macht dies eine sichere Verbindung mit End-zu-Endverschlüsselung von Ihrem Smartphone zu unserer Praxis. Hier haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre hinterlegte Krankenakte mit Befunden, Laborwerten, Medikamentenplänen, Rezepten, und vielem mehr. Außerdem können Sie von unterwegs und weltweit Ihre Rezepte nachbestellen. Keine lästigen Telefonate mehr. Rezept bestellen und wenig später in der Praxis abholen.

Die PatMed-App können Sie im App-Store (Apple Store, Google Play Store) kostenlos herunterladen. Weitere Informationen zu dem App finden sie auch unter: https://www.patmed.de/

Dieser Service besteht exklusiv für HZV- und Privat-Versicherte.

Bild zur Verfügung gestellt von T2med GmbH & Co. KG

 TEAM

Dr. med. Stephan Wismann

Dr. med. Stephan Wismann

Internist

  • Studium und Promotion an der Justus-Liebig Universität Gießen (Hessen)
  • Facharztweiterbildung an der Charité Universitätsmedizin Berlin – Abteilung für Kardiologie und Angiologie am Campus Mitte (Leitung: Prof. Dr. G. Baumann) mit Rotation in die internistische Notaufnahme des Campus Mitte (Leitung: Prof. Dr. M. Möckel)
  • Fortführung der Weiterbildung am Krankenhaus Waldfriede Berlin-Zehlendorf in der Abteilung für Innere Medizin inkl. der Betreuung der Notaufnahme (Leitung: PD Dr. C. Büning)
  • Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin im Herbst 2017 in Berlin
  • Einstieg als Angestellter in der Hausarztpraxis von Dr. med. Andreas Wismann im Herbst 2017
  • Übernahme der Hausarztpraxis im April 2018
Frau Sander

Frau Sander

Medizinische Fachangestellte

Frau Weidler

Frau Weidler

Medizinische Fachangestellte

Frau Vogt

Frau Vogt

Medizinische Fachangestellte

Frau Reinhold

Frau Reinhold

Medizinische Fachangestellte

Frau Baumgardt

Frau Baumgardt

Reinigungskraft

Frau Wismann

Frau Wismann

Buchhaltung

Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten

 RÄUMLICHKEITEN

... zur Zeit im Umbau ...

 TERMINE

Bei uns benötigen Sie für den normalen Behandlungsfall inkl. Rezepte, Verordnungen oder Überweisungen

KEINE TERMINE. Kommen Sie einfach zu den Sprechzeiten in die Praxis.

WICHTIG: Bitte beachten Sie, dass reguläre Laboruntersuchungen, die an ein externes Labor geschickt werden, aus logistischen Gründen nur vormittags und während der Sprechstundenzeiten stattfinden können.

HAUSBESUCHE

Hausbesuche werden nur bei absoluter Unfähigkeit zur persönlichen Vorstellung in der Praxis und nach telefonischer Ankündigung durchgeführt. Diese werden in aller Regel nach Dringlichkeit sofort und noch während der Sprechzeiten bzw. zügig am selben oder folgenden Tag absolviert. Im Rahmen dessen sind ambulante Blutabnahmen in der Häuslichkeit möglich.
Bitte haben Sie Verständnis, dass das Praxis-Team am Telefon angehalten ist den Grund für den Hausbesuch zu erfragen und weiterzuleiten. Andernfalls ist eine entsprechende Vorbereitung des Besuches nicht möglich.

In den meisten Fällen ist es jedoch besser direkt in der Praxis vorbeizuschauen, da hier ein effektiverer Praxisablauf möglich ist, um schnellstmöglich die weiteren Schritte einleiten zu können.

 

TERMINE

werden nur bei zeitlich aufwändigeren Untersuchungen vergeben für z.B.:

  • Ultraschall
  • Langzeit-EKG und –Blutdruck
  • Ergometrie
  • Erstvorstellungen bei Hausarztwechsel
  • Gesundheits-/Krebsvorsorge-Untersuchungen
  • DMP-Programme (Diabetes, KHK)
  • Reiseimpfberatungen

Sprechen Sie uns einfach an.
Wir versuchen Ihnen schnellstmöglich einen Termin zu reservieren.

 NOTDIENST

Informationen zum Bereitschafts- und Notdienst

Außerhalb der Sprechzeiten steht Ihnen der Kassenärztliche-Bereitschaftsdienst (= KV-Arzt) und die Notdienstpraxis im Aktivum am St.-Marien-Hospitals in Lünen zur Verfügung (ehemals Aktivum neben der Krankenwageneinfahrt bzw. den Personalparkplätzen des Krankenhauses; Adresse: Altstadtstr. 23, 44534 Lünen).

Bereitschaftszeiten KV-Arzt

Mo ı Di ı Do : 18-8Uhr
Mi ı Fr : 13-8 Uhr
Sa ı So ı Feiertage : ganztags geöffnet (24 Stunden)


Bundesweite

Kostenlose Rufnummer:

 

116117

 

Öffnungszeiten der Notdienstpraxis

Mo ı Di ı Do : 18-22 Uhr
Mi ı Fr : 14-22 Uhr
Sa ı So ı Feiertage : 9-22 Uhr

In dringenden medizinischen Notfällen wählen Sie bitte direkt den Rettungsdienst/Notarzt.
Notrufnummer: 112

 ANFAHRT

Ihr Weg zu uns

Sie finden uns in Lünen-Mitte an der Kreuzung Kupferstr./Kurt-Schumacher-Str., gegenüber vom Lindenplatz (Cafe del Sol, Mercedes Benz Lünen). Die Praxis hat über den Hausflureingang einen barrierefreien Zugang. Sie brauchen nur zu klingeln, wir helfen Ihnen gerne.

Anschrift: Böcklinstr. 6, 44532 Lünen

Mit dem Fahrrad:
Hält gesund und Abstellplätze befinden sich genügend direkt vor dem Eingang.

Mit dem Bus:
Haltestelle Osterfeld: Linien C4, C14, 107 (direkt vor dem Haus)
Haltestelle Lindenplatz: Linien C5, 106, 112, 119, R11 (ca. 300m)
Haltestelle Bismarckstr.: Linien C4, C14, C6 (ca. 450m)

Mit dem Auto:
Parkmöglichkeiten gibt es leider nur wenige auf der Kupferstraße bzw. am ehemaligen Lindenplatz (jetzt Mercedes Benz/Cafe del Sol).

Mit Klick auf die Karte werden Sie auf GoogleMaps weitergeleitet. Siehe Datenschutzbestimmungen dort.

 KLIMASCHUTZ

Unser Beitrag besteht derzeit aus:

  • 100% Ökostrom aus Deutschland
  • Klimaneutraler Versand von Postwurfsendungen*
  • Klimaneutraler Betrieb der Homepage*
  • Ressourcensparender Umgang mit Verbrauchsmaterial
  • Verwendung von Recyclingprodukten
  • Digitalisierung von Akten und Arbeitsprozessen (Stichwort: Papierverbrauch)
  • Fahrdienste weitestgehend mit dem Fahrrad (Hausbesuche, Praxisfahrten, etc.) oder mit dem E-Auto (100% Ökostrom)

Weil wir davon überzeugt sind, dass sich Klimaziele und damit der Erhalt des Planeten Erde, wie wir ihn kennen und lieben, nur durch persönlichen Einsatz und den individuellen Willen nach Veränderung herbeiführen lassen, versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag dazu zu leisten. Dabei kann jeder Einzelne helfen. Und es wird allerhöchste Zeit, damit unsere Kinder und Enkelkinder nicht unsere Verfehlungen bezahlen müssen. Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell und ökologisch wird dies die Menscheit auf eine der größten Belastungproben stellen. Veränderung kann aber genauso viel Spaß machen. Probieren Sie es aus!

Sie haben Fragen zu unserer Klimaschutzarbeit oder Verbesserungsvorschläge? Sprechen Sie uns gerne in der Praxis an!

 

* Klimaneutrale Arbeit ist nur in Kooperation mit unseren Partnern möglich. An der Stelle, an der wir CO2 produzieren oder dafür verantwortlich sind, ist es durch solche Projekte möglich mit einer kleinen finanziellen Zuwendungen an anderen Stellen CO2 einzusparen. Überzeugen Sie sich selbst bei verschiedenen Anbietern.
Eine weitere Stellschraube in diesem Bereich ist die Verwendung von klimafreundlichen Suchmaschinen. Mit jeder Suchanfrage wird ein neuer Baum gepflanzt.

 KONTAKT

Videosprechstunde

Sie können uns auch per Videosprechstunde online und ohne Anmeldung oder Download erreichen. Dafür rufen Sie  uns erst an oder schreiben uns eine Nachricht über das PatMed-App. Hier erhalten Sie einen Termin und anschließend einen Zugangslink per Email oder SMS.

Eine Anleitung zum Ablauf der Videosprechstunde finden sie hier: Anleitung Videosprechstunde

Termine: Die Videosprechstunde findet während der „normalen“ Sprechstunde täglich ab 07:30 Uhr bzw. Montag, Dienstag und Donnerstag auch ab 15 Uhr statt. In dringenden Fällen natürlich auch sofort.

 

Kontakt

Hausarztpraxis Dr. Wismann
– Facharzt für Innere Medizin –
Böcklinstr. 6 – 44532 Lünen

Telefon: 02306 – 12495
Fax: 02306 – 205039
Internet: www.praxis-wismann.de
Videosprechstunde: Voranmeldung telefonisch oder via PatMed

Öffnungszeiten

Montag ı Dienstag ı Donnerstag: 7:30-11 Uhr und 15-17 Uhr
Mittwoch: 7:30-11:30 Uhr
Freitag: 7:30-12 Uhr
Telefon ı Video: Täglich bis 12:30 Uhr + Mo ı Di ı Do bis 17:30 Uhr 


Hausbesuchzeiten tägl. mittags bzw. abends nach der regulären Sprechzeit und nach Vorankündigung